Hansestadt Rostock in Kooperation mit dem IPZ e.V.

                                                

Debatte über die Zukunft Europas

Europäische Städtepartnerschaftskonferenz mit einem besonderen

deutsch-polnischen Blickwinkel


In diesem Jahr feiert die älteste deutsch-polnische Städtepartnerschaft zwischen der Hansestadt Rostock und der polnischen Stadt Szczecin ihr 60. Jubiläum. Aus diesem Anlass wird vom 7. bis 9. August 2017 lädt die Hansestadt Rostock in Kooperation mit dem Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ e.V.) zu einer Europäischen Städtepartnerschaftskonferenz ein.

Ausdrücklich ansprechen möchten wir Vertreter der deutschen Kommunen, Vereine und Institutionen mit ihren polnischen Partnern, aber auch Wirtschaftsförderer; letztere besonders für die Wirtschaftsthemen am Montag, 7. August ab 14 Uhr und Dienstag, 8. August ab 12 Uhr.

Die Konferenz findet im Rathaus der Hansestadt Rostock statt. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Polnisch (mit Simultanübersetzung).

Der Konferenzbeitrag beträgt 100,00 € pro Person. Darin sind Konferenztechnik, Dolmetscher, Konferenzgetränke, alle Essen sowie zwei Abendempfänge enthalten.

Die Anreise- und Hotelkosten sind von den Teilnehmern selbst zu tragen. Für die Teilnehmer der Konferenz wurde ein Zimmerkontingent im Motel One (in der City), Schröderplatz 2, 18057 Rostock, Tel. 0381 6669190 geordert (Einzelzimmer 78,50, Doppelzimmer 103,- EUR pro Nacht inkl. Frühstück). Für eine verbindliche Buchung, bitten wir Sie, das Formular im Anhang auszufüllen und an rostock@motel-one.com, oder per Fax: 0381 66691910 zu schicken.

Das Kontingent ist begrenzt, deshalb empfehlen wir, Ihre Anmeldung und die Konferenzgebühren (s. Anlagen) baldmöglichst an die Hansestadt Rostock, Angelika.Scheffler@rostock.de zu richten. Die Anmeldefrist ist 30. Juni 2017.

Das Einladungsschreiben einschließlich vollständigem Programm der Konferenz finden Sie hier.


Programm (Änderungen vorbehalten)

Montag, 07.08.17

IHK Rostock: Europäischer Wirtschaftstag Informationsveranstaltung/-Kontaktbörse, zu den Möglichkeiten und Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit für deutsche, polnische und ausländische Unternehmen

Begrüßung Die Zukunft der EU und Städtepartnerschaften - Euroskeptizismus verstehen
Marijke Mulder, IPZ e.V.

Geschäftsaufbau in Polen: Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken.
Joanna Adamowicz, Deutsch-Polnisches Kooperationsbüro der Sparkassen

Informationen über den Wirtschaftstag durch den Veranstalter (IHK Rostock)

Die europäische Städtepartnerschaftsbewegung – Europas Zukunft durch Bürgerengagement und einen demokratischen Dialog sichern
Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling

Deutsch-Polnische Partnerschaften: Ein starkes Gespann für Europa
Ausstellungseröffnung mit dem Maler Alexander Dettmar im Hause der Societät Rostock maritim e.V. (gegenüber vom Rathaus). Anschließender Empfang und Dialog zu den Themen Deutschland und Polen und die Einbindung in den europäischen Prozess. Mit Beitrag von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern

Dienstag, 08.08.17

Diskussions- bzw. Vortragsrunde: Herausforderungen in der polnischen Innen- und Außenpolitik vor dem Hintergrund aktueller europäischer Politik und Kooperation
Prof. ord. Dr. habil. Andrzej Przyłębski, Botschafter der Republik Polen in Deutschland

Wie können wir gemeinsam Europa sicher und zukunftsträchtig gestalten?
Cornelia Pieper, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig

Die Bedeutung des interkulturellen Dialogs, der Städtepartnerschaften und der Netzwerke zwischen Kommunen als Basis und Teil der EU-Politik
Landrat Stefan Löwl, Vorsitzender des Deutsch-Polnischen Ausschusses in der Deutschen Sektion des RGRE

Städtepartnerschaften früher und heute, Bürgerengagement für friedliche und freundschaftliche Zusammenarbeit ohne Vorurteile
Podiumsdiskussion mit Ulrike Kind, Senatskanzlei Berlin (Referentin Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei, Zuständige für die Städtepartnerschaft Berlin-Warschau) / Ieva Kalniņa, Stadt Riga (Projektkoordinatorin im Bereich Internationale Beziehungen) / Jolanta Murawska, Stadt Gdańsk (Hansebeauftragte), Andrea Frohmader (Referatsleiterin
Internationale Beziehungen/Stadt Bremen)

Ideenbörse
1) Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung von deutsch-polnischen bzw. internationalen Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft
Marijke Mulder, IPZ e.V.

2) Partnerschaften zukunftsträchtig gestalten – Ideen und Angebote für Jugendliche (kulturelle und sportliche Begegnungen, Sprachprojekte)
Mona Wittelmann, Institut für Talententwicklung

3) Solidarität in Krisenzeiten – Europäisches Engagement der Zivilgesellschaft
Wolfgang Kunert, Vorsitzender des Verschwisterungsverein Gedern-Polanow e.V.

4) Kooperation im grenznahen Raum – Angebote und Möglichkeiten für KMUs
Magda Olszewska, Steuerberaterin (Fachbereich: Beziehungen zu Polen und Umsatzsteuer)

25 Jahre europäische Unionsbürgerschaft und Europa der Regionen - Gestaltungsmöglichkeiten und Kooperationen
Lorenz Caffier, Minister für Inneres und Europa des Landes Mecklenburg- Vorpommern

Abendempfang mit kulturellem Beitrag

Mittwoch, 09.08.17

Deutsch-Polnische Zusammenarbeit aus Sicht Szczecins, Zusammenarbeit mit der Stadt Rostock
Dr. Daniel Wacinkiewicz, Stellv. Präsident der Stadt Szczecin (angefragt)

„Kriegsgräber – mahnende Zeugen der Geschichte“ - Erfahrungsbericht Erasmus+
Klaus Titze, Städtepartnerschaftsverein Bad Pyrmont e.V.

Die drei Säulen der modernen Städtekooperation im Ostseeraum
Städtepartnerschaften - projektbezogene Zusammenarbeit - Städtenetzwerk UBC unter dem Aspekt der Bürgerbeteiligung
Dipl.-Ing. Karin Wohlgemuth, Hansestadt Rostock, Büro des Oberbürgermeisters

Wie geht es weiter mit den Partnerschaften? Sammlung von Ideen der möglichen Kooperationen in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, ehrenamtliches Engagement, Europaarbeit, Fachkräfteaustausch, Herausforderungen der Migration und des demografischen Wandels

Evaluierung, evtl. Verabschiedung Resolution „Bürgerinnen und Bürger durch Städtepartnerschaften am europäischen Integrationsprozess teilhaben lassen“ - Pressekonferenz

Moderation: Marijke Mulder, stellvertretende Institutsleiterin des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ e.V.)